Nach einer langen Pause von fast sechs Jahren wird die Bahnverbindung zwischen China und Nordkorea, die sogenannte „Grüne Haut“, wieder in Betrieb genommen. Die erste Fahrt fand vor kurzem statt und markiert einen wichtigen Schritt in der Zugdiplomatie zwischen den beiden Ländern.
Die regelmäßigen Zugverbindungen sind ein Zeichen für die wachsenden diplomatischen Bemühungen Chinas, den Kontakt zu Nordkorea wiederherzustellen. Experten sehen dies als Teil der Strategie Pekings, die Beziehungen zu seinem Nachbarn zu stabilisieren und möglicherweise zu vertiefen. Die 14-stündige Reise in dem Schlafwagen bietet Reisenden nicht nur eine komfortable Möglichkeit, nach Nordkorea zu gelangen, sondern könnte auch den Austausch zwischen den beiden Ländern fördern.
Die Wiederaufnahme der Verbindung findet vor dem Hintergrund internationaler Spannungen und der anhaltenden Isolation Nordkoreas statt. Durch die Verbesserung der Verkehrsverbindungen könnte China versuchen, seine Rolle als Vermittler in der Region zu stärken und Nordkorea in die internationale Gemeinschaft zurückzuführen. Die Auswirkungen dieser Zugdiplomatie werden von vielen Beobachtern aufmerksam verfolgt.
Quellen: Spiegel Online, Spiegel Online – Ausland