In Belgien sorgt die Suspendierung von Jason Arday, einem US-Forscher, an der Universität von Antwerpen für Aufregung. Arday war durch einen Plagiatsvorwurf ins Fadenkreuz geraten, der von einem Kollegen an der Universität erhoben wurde. Dieser Schritt hat nicht nur in akademischen Kreisen für Empörung gesorgt, sondern auch die Aufmerksamkeit der US-Regierung auf sich gezogen.
Der US-Botschafter in Belgien, die Frau, hat sich öffentlich gegen die Suspendierung ausgesprochen und betont, dass solche Maßnahmen die akademische Freiheit gefährden könnten. Sie forderte die belgische Universität auf, den Fall noch einmal zu überdenken und die Vorwürfe transparent zu behandeln. „Wissenschaftler sollten in der Lage sein, ihre Meinungen frei zu äußern, ohne Angst vor Repressalien“, so die Botschafterin.
Die belgische Universität hat sich bislang nicht ausführlich zu den Vorwürfen geäußert, sondern lediglich betont, dass eine interne Untersuchung eingeleitet wurde. Währenddessen gibt es Überlegungen seitens der US-Behörden, in den Fall einzugreifen, um die Rechte des Forschers zu schützen.
Quellen: ZEIT Online