Darmstadt plant Hitzeschutz für Schulen und Kitas mit Folien und Begrünung

Die zunehmenden Hitzewellen im Sommer haben auch in Hessen deutliche Spuren hinterlassen – besonders im Bildungsbereich. In Darmstadt sorgten extreme Temperaturen in Klassenzimmern und Kindertagesstätten dafür, dass Kinder Konzentrationsschwierigkeiten zeigten und im Schlaf gestört wurden. Nun reagiert die Stadt mit konkreten Maßnahmen zum innerstädtischen Hitzeschutz.

Geplant sind flächendeckende Installationen von Sonnenschutzfolien an Fenstern sowie die Einführung von Fassadenbegrünung an Schul- und Kita-Gebäuden. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Innentemperaturen in den Räumen deutlich zu senken, ohne auf energieintensive Klimaanlagen zurückgreifen zu müssen. „Wir wollen lern- und entwicklungsförderliche Bedingungen schaffen – auch in Zeiten extremer Hitze“, so ein Sprecher der Stadtverwaltung.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise, beginnend mit den am stärksten betroffenen Gebäuden in dicht bebauten Stadtteilen. Zusätzlich wird geprüft, ob schattenspendende Bäume im Nahbereich der Einrichtungen gepflanzt werden können. Experten weisen darauf hin, dass solche passiven Kühlstrategien nicht nur gesundheitlich wirksam seien, sondern auch langfristig Kosten und CO₂-Emissionen reduzierten. Die Initiative ist Teil eines breiter angelegten Klimaanpassungsprogramms der Stadt Darmstadt.

Quellen: FAZ Online