Bundeskabinett tagt auf Schloss Neuhardenberg: Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz im Fokus

Das Bundeskabinett ist am Montag zu einer zweitägigen Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg im Osten Brandenburgs zusammengekommen. Der historische Ort, bekannt als Denkfabrik der sozialen Marktwirtschaft, dient als symbolträchtiger Rahmen für Gespräche über die Zukunft der deutschen Wirtschaft und Klimapolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte in seiner Auftaktrede die Dringlichkeit, strukturelle Reformen zügig umzusetzen, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Ein Schwerpunkt der Beratungen liegt auf der Energiewende und der Integration neuer Technologien in die Industrie. Dabei geht es auch um die Rolle Brandenburgs als Standort für grüne Wasserstoffproduktion und erneuerbare Energien. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Roland Busch (Siemens), wurden zur Beratung eingeladen, um Expertise aus der Praxis einzubringen.

Die Wahl von Schloss Neuhardenberg unterstreicht die programmatische Verbindung zwischen wirtschaftlicher Freiheit und sozialer Verantwortung. Das Kabinett will bis Ende der Sitzung konkrete Handlungsempfehlungen für die kommenden Legislaturmonate formulieren – mit Blick auf Bürokratieabbau, Digitalisierung und Klimaschutzmaßnahmen, die regionale Entwicklungschancen in strukturschwachen Gebieten wie der Lausitz fördern sollen.

Quellen: ZEIT Online – Deutschland