Tansania fordert mehr finanzielle Unterstützung zum Schutz von Weideländern und Wasserquellen

Tansania hat anlässlich einer internationalen Konferenz in Ulaanbaatar verstärkt auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, degradierte Landschaften im Land zu regenerieren und die Folgen von Wüstenbildung sowie Dürren einzudämmen. Vertreter des Landes forderten erhöhte internationale Investitionen, Technologietransfer und finanzielle Ressourcen, um nachhaltige Maßnahmen zum Schutz von Weideflächen, Wäldern und natürlichen Wasserquellen umzusetzen.

Die tansanischen Delegierten betonten, dass der Klimawandel und menschliche Aktivitäten wie Überweidung und illegale Abholzung zunehmend zu einer Verschlechterung der Böden und einer Verringerung der landwirtschaftlichen Produktivität führen. Vor allem in trockenen und halbtrockenen Regionen des Landes sei die Lebensgrundlage von pastoralen Gemeinschaften akut gefährdet.

Ohne ausreichende Unterstützung könnten bestehende Anstrengungen zur Wiederbegrünung und nachhaltigen Bewirtschaftung scheitern. Tansania plädiert daher für eine stärkere internationale Zusammenarbeit im Rahmen globaler Klimaschutzabkommen, um gezielte Projekte in Ostafrika zu finanzieren und langfristige Resilienz aufzubauen.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania