Gambia: Bensouda kündigt Reformen und Arbeitsmarktreformen für 2026 an

Der gambische Politiker Talib Ahmed Bensouda, Bürgermeister des Kanifing Municipal Council und offizieller Kandidat der Oppositionskoalition Coalition 2026, hat im Rahmen seiner Wahlkampagne konkrete Reformziele für das Jahr 2026 vorgestellt. Bei einer öffentlichen Kundgebung betonte Bensouda, dass seine politische Agenda auf drei zentralen Säulen beruhe: Schaffung von Arbeitsplätzen, Verbesserung der Stromversorgung und Stärkung der Regierungsverantwortlichkeit.

Wirtschaftliche und soziale Reformversprechen

Bensouda kündigte an, dass seine Regierung gezielt Maßnahmen ergreifen werde, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken und Frauen stärker in die Wirtschaft einzubinden. Er kritisierte die derzeitige Regierungspolitik als unzureichend und versprach eine „neue Richtung“ für Gambia. Insbesondere die mangelhafte Stromversorgung, die weite Teile des Landes betrifft, solle durch gezielte Infrastrukturinvestitionen angegangen werden.

Transparente Regierungsführung im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt seines Programms ist die Stärkung der staatlichen Rechenschaftspflicht. Bensouda forderte mehr Transparenz in der öffentlichen Verwaltung und die Einrichtung unabhängiger Kontrollmechanismen. Er argumentierte, dass nur durch verantwortungsvolle Regierungsführung das Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Institutionen wiederhergestellt werden könne.

Die Koalition 2026 positioniert sich damit als ernsthafte Herausforderin für die amtierende Regierung. Mit seinem lokalen Erfahrungshintergrund als Bürgermeister von Kanifing, Gambia’s bevölkerungsreichstem Gebiet, versucht Bensouda, Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Der Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2026 nimmt damit langsam an Fahrt auf.

Quellen: AllAfrica – West Africa