Uganda plant Entsendung von 1.200 Soldaten für internationale Sicherheitsmission in Gaza

Uganda hat seine Zustimmung zur Entsendung von etwa 1.200 Militärangehörigen für eine geplante internationale Sicherheitsmission im Gazastreifen erklärt. Wie aus diplomatischen Kreisen bekannt wurde, fanden am Samstag, dem 23. August 2026, Gespräche zwischen ugandischen und burundischen Vertretern in Israel statt, um die mögliche Beteiligung beider Länder an der 20.000-köpfigen Truppe zu koordinieren. Während Uganda seine Unterstützung zugesagt hat, prüft Burundi weiterhin eine Teilnahme.

Die geplante Mission zielt darauf ab, langfristige Stabilität im Gazastreifen zu fördern und die Sicherheitslage nach jahrelangen Konflikten zu verbessern. Die Initiative wird von mehreren afrikanischen und internationalen Partnern unterstützt, die eine verstärkte Präsenz afrikanischer Truppen in der Region befürworten. Uganda, das bereits an mehreren UN-Friedensmissionen in Afrika teilgenommen hat, könnte mit diesem Schritt seine außenpolitische Rolle weiter ausbauen.

Die genauen Einsatzbedingungen, Dauer und rechtlicher Rahmen der Mission stehen noch nicht fest. Kritiker warnen jedoch vor den Risiken einer militärischen Präsenz in einem komplexen geopolitischen Umfeld. Regierungsnahe Kreise in Kampala betonten, dass die Entsendung ausschließlich friedenserhaltende und humanitäre Ziele verfolge und nicht als militärische Intervention verstanden werden dürfe.

Quellen: Africanews EN