Äthiopien hat offiziell seine Kandidatur zur Ausrichtung der Afrika-Cup-of-Nations 2028 (AFCON) eingereicht. Die Ankündigung wurde von offiziellen Seiten bestätigt und markiert einen wichtigen Schritt in der sportpolitischen Strategie des Landes. Die Bewerbung soll nicht nur die nationale Einheit stärken, sondern auch Investitionen in Infrastruktur und Tourismus anstoßen.
Trotz der ehrgeizigen Pläne weist die BBC auf eine zentrale Herausforderung hin: Äthiopien verfügt derzeit nicht über genügend geeignete Stadien, um ein 24-Team-Turnier gemäß den CAF-Vorgaben zu bewältigen. Das Land müsste daher umfassende Bauprojekte in mehreren Regionen initiieren, um die notwendigen Kriterien zu erfüllen. Bisherige Großveranstaltungen in der Region zeigen, dass solche Infrastrukturvorhaben erhebliche finanzielle und logistische Ressourcen erfordern.
Die Entscheidung über den Gastgeber der Afcon 2028 wird voraussichtlich in den kommenden Jahren fallen. Äthiopien tritt damit in Konkurrenz mit anderen afrikanischen Ländern, die ähnliche Ambitionen hegen. Sollte das Land den Zuschlag erhalten, wäre es die erste Ausrichtung des Afrika-Cups seit 1962 – einem Jahr, in dem Äthiopien sogar den Titel gewann.
Quellen: AllAfrica – Ethiopia, BBC News – Africa