Bei einem schweren Angriff auf eine Patrouille der Vereinten Nationen im Südsudan sind am Montag zwei UN-Friedenssoldaten ums Leben gekommen. Sieben weitere Blauhelme wurden bei dem Hinterhalt verletzt, wie die UN-Mission im Südsudan (UNMISS) mitteilte.
Die Patrouille war unterwegs zu einem abgelegenen Gebiet des Landes, als sie von bewaffneten Männern überfallen wurde. Die genaue Identität der Angreifer ist bislang unbekannt. Die UNMISS verurteilte den Angriff aufs Schärfste und betonte, dass solche Gewaltakte die Stabilität des ohnehin angespannten Landes weiter untergraben.
Der Südsudan, das jüngste Land der Welt, kämpft seit Jahren mit politischer Instabilität, ethnischen Konflikten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die UN-Friedensmission UNMISS ist seit 2011 im Land aktiv, um Zivilisten zu schützen, die Menschenrechte zu fördern und den Friedensprozess zu unterstützen.
Der Vorfall unterstreicht erneut die anhaltenden Sicherheitsrisiken in weiten Teilen des Landes, trotz internationaler Bemühungen um Stabilisierung. Die Vereinten Nationen haben angekündigt, die Umstände des Hinterhalts zu untersuchen und eng mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Quellen: Africanews EN