Ermittlungen gegen Volksbank-Mitarbeiter: Millionenkredit an Kölner Bordell „Pascha“ im Fokus

Die Staatsanwaltschaft Köln hat Ermittlungen gegen drei Mitarbeiter einer deutschen Volksbank eingeleitet. Der Verdacht lautet auf Untreue und Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der Vergabe eines Millionenkredits an das renommierte Kölner Bordell „Pascha“. Das Unternehmen, eines der bekanntesten seiner Art in Deutschland, soll den Kredit für Renovierungen und Betriebsumstrukturierungen genutzt haben.

Laut Ermittlungsakten wurden ungewöhnliche Genehmigungsverfahren festgestellt, darunter fehlende Risikoanalysen und interne Freigaben durch nicht zuständige Entscheidungsträger. Zudem deuten erste Indizien auf mögliche Gegenleistungen hin, wobei konkrete Beweise bisher nicht öffentlich gemacht wurden. Die betroffene Volksbank hat intern eine Sonderprüfung angeordnet und kooperiert nach Angaben der Behörden vollumfänglich.

Das „Pascha“ in Köln gilt seit Jahrzehnten als Symbol für die liberale Sexindustrie in Nordrhein-Westfalen. Der aktuelle Skandal könnte jedoch nicht nur das Ansehen des Unternehmens, sondern auch das Vertrauen in regionale Finanzinstitutionen beeinträchtigen. Die Ermittlungen laufen weiter, erste Durchsuchungen wurden bereits durchgeführt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, dass noch keine Anklage erhoben sei und die Unschuldsvermutung gelte.

Quellen: Welt Online