Die ruandische Regierung hat eine öffentliche Ausschreibung für die Lieferung von 34 voll elektrischen Stadtbussen in der Hauptstadt Kigali veröffentlicht. Ziel ist die weitere Ausweitung des elektrischen Nahverkehrs und die Reduzierung der Umweltbelastung durch Verbrennungsmotoren. Die neuen Busse sollen in das bestehende öffentliche Verkehrsnetz integriert werden und den Betrieb durch geringere Betriebskosten sowie eine verbesserte Luftqualität unterstützen.
Die Initiative baut auf früheren Projekten auf, bei denen bereits Elektrobusse in Kigali eingeführt wurden. Ruanda verfolgt damit konsequent seine Vision einer grünen und nachhaltigen städtischen Mobilität. Die elektrischen Fahrzeuge sollen nicht nur die CO₂-Emissionen senken, sondern auch den Komfort für Fahrgäste erhöhen und den Ruf Kigalis als modernste und sauberste Hauptstadt Ostafrikas stärken.
Interessierte Bieter haben mehrere Wochen Zeit, ihre Angebote einzureichen. Die endgültige Auswahl des Lieferanten wird von unabhängigen Experten unter Berücksichtigung von Qualität, Preis und Wartungsunterstützung getroffen. Die neuen Busse sollen noch in diesem Jahrzehnt in Betrieb genommen werden.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa, AllAfrica – Business