Nigeria überstellt zwei mutmaßliche Sextortion-Täter an die USA

Die nigerianische Regierung hat zwei mutmaßliche Täter im Zusammenhang mit internationaler Sextortion an die USA ausgeliefert. Laut dem Economic and Financial Crimes Commission (EFCC) wurden Mudashiru Olawale und Adebola Adekunle am Mittwoch offiziell überstellt. Ihnen wird vorgeworfen, minderjährige Opfer in verschiedenen Ländern über soziale Medien kontaktiert und unter Androhung der Verbreitung intimer Bilder erpresst zu haben.

Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die beiden Teil eines größeren Netzwerks sein könnten, das organisierte Cyberkriminalität gegen Jugendliche betreibt. Sextortion – eine Mischform aus sexueller Belästigung und Erpressung – nimmt in Nigeria laut Sicherheitsbehörden besorgniserregend zu, wobei Täter oft anonym über verschlüsselte Plattformen agieren. Das EFCC betonte, die Auslieferung sei ein Ergebnis enger Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden.

Die Überstellung unterstreicht Nigerias Bemühungen, internationale Reputation im Kampf gegen Cyberkriminalität zu stärken. Gleichzeitig mahnen Experten verstärkte Aufklärungskampagnen in Schulen und Familien an, um junge Menschen vor solchen Bedrohungen im Internet zu schützen.

Quellen: Premium Times Nigeria