Die Ukraine sieht sich seit der Invasion durch Russland im Jahr 2022 mit einer verheerenden Bedrohung durch Landminen konfrontiert. Antonina Kulhava, eine engagierte humanitäre Minenräumerin, widmet sich der Aufgabe, die mit Minen verseuchten Gebiete zu räumen und somit das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen. In einem Interview schildert sie die Herausforderungen und Risiken ihrer Arbeit.
„Wo früher Bomben lagen, blühen jetzt Sonnenblumen“, beschreibt Kulhava die Transformation der Landschaft, während sie unermüdlich nach gefährlichen Sprengkörpern sucht. Ihre Arbeit ist nicht nur physisch herausfordernd, sondern auch psychisch belastend, da sie ständig das Risiko eingeht, auf eine Mine zu stoßen. Die Zivilbevölkerung ist nach wie vor in Lebensgefahr, da viele Gebiete noch nicht geräumt sind.
Kulhava betont die Dringlichkeit dieser Aufgabe und die Notwendigkeit internationaler Unterstützung, um die Minenräumung in der Ukraine zu beschleunigen. Ihre Mission ist es, ein sicheres Umfeld für die Rückkehr der Menschen in ihre Heimat zu schaffen und eine Grundlage für den Wiederaufbau des Landes zu legen.
Quellen: The Independent, FAZ Online