In Argentinien sind Dutzende von Demonstranten auf die Straße gegangen, um gegen den amerikanischen Tech-Milliardär Peter Thiel zu protestieren. Thiel, Mitbegründer der Datenanalysefirma Palantir, hat Berichten zufolge eine Villa in dem südamerikanischen Land erworben, was bei den Anwohnern Besorgnis hervorgerufen hat.
Die Aktivisten, die sich vor der kürzlich erworbenen Residenz Thiels versammelten, beschuldigen ihn, die natürlichen Ressourcen Argentiniens für seine eigenen Interessen ausnutzen zu wollen. Zudem wird ihm vorgeworfen, einen ungebührlichen politischen Einfluss in Argentinien zu etablieren.
Die Demonstrationen fanden vor der Villa statt, die sich in einer der exklusivsten Gegenden des Landes befindet. Die Protestierenden forderten Thiel auf, Argentinien zu verlassen und äußerten Bedenken darüber, dass seine Aktivitäten zu einer weiteren wirtschaftlichen Ausbeutung des Landes führen könnten.
Diese Vorwürfe reihen sich in eine Reihe von Bedenken ein, die bereits in der Vergangenheit gegenüber internationalen Investoren geäußert wurden, die in Argentinien tätig sind. Die Demonstranten betonen, dass der Schutz der nationalen Ressourcen und der Erhalt der politischen Souveränität des Landes an erster Stelle stehen sollten.
Quellen: Al Jazeera English, France 24 – World