Vor der Küste Nordzyperns ist eine Fähre mit mehr als 260 Menschen an Bord gekentert. Berichten zufolge haben mindestens sieben Personen ihr Leben verloren, während 23 weitere Passagiere als vermisst gelten. Die Fähre war auf dem Weg vom Hafen Kyrenia, auch bekannt als Girne, zum türkischen Hafen Tasucu, als der Notruf abgesetzt wurde und das Schiff umkippte.
Rettungskräfte konnten bisher 237 Personen retten, darunter viele, die in Schwimmwesten an der Unterseite des umgekippten Schiffs festhielten. Augenzeugen berichten von einer Explosion im Bug des Schiffes, die möglicherweise zur Katastrophe beigetragen hat. Die genauen Ursachen des Unglücks sind noch unklar, und die zuständigen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.
Die Situation ist für die Familien der Passagiere äußerst angespannt, da viele von ihnen am Hafen auf Neuigkeiten warten. Der Ministerpräsident von Nordzypern, Ünal Üstel, bestätigte die Zahl der Todesopfer und die anhaltenden Rettungsmaßnahmen.
Quellen: ARD Tagesschau, FAZ Online, Spiegel Online