In Ecuador haben vier Oppositionsparteien schwere Vorwürfe gegen Präsident Daniel Noboa und die Justiz des Landes erhoben. Sie beschuldigen die Regierung, sie von den für November angesetzten Kommunalwahlen auszuschließen. Konkret werfen sie den Behörden vor, Maßnahmen zu ergreifen, die ihre Teilnahme verhindern.
Zu den betroffenen Parteien gehören Revolución Ciudadana und die Amigo-Partei, die von den Wahlbehörden suspendiert wurden. Zudem wurden zwei kleinere Parteien aufgelöst. Diese Entscheidungen sorgen für erhebliche Spannungen im politischen Klima des Landes, da die Opposition die Legitimität der Wahlen in Frage stellt.
Die Opposition hat Videoaufnahmen als Beweis für die Behinderung ihrer politischen Aktivitäten vorgelegt. Sie behauptet, dass diese Maßnahmen politisch motiviert seien und die demokratische Vielfalt im Land gefährden. Die Regierung hat sich zu diesen Anschuldigungen bisher nicht öffentlich geäußert.
Quellen: Rio Times Online