In der algerischen Provinz Jijel im Nordosten des Landes haben Freiwillige umgehend reagiert, um Familien zu unterstützen, die durch verheerende Waldbrände ihre Heimat verloren haben. Die Brände, die weite Teile des bewaldeten Gebiets erfassten, zwangen zahlreiche Anwohner zur Evakuierung. Infolgedessen organisierten lokale Helfer und zivilgesellschaftliche Gruppen schnelle Hilfsmaßnahmen, um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen zu decken.
Die freiwilligen Einsatzkräfte verteilten Wasser, Lebensmittel, Decken und medizinische Grundversorgung an Notunterkünfte und betroffene Gemeinden. Besonders in abgelegenen Dörfern, die schwer zugänglich sind, spielten die lokalen Initiativen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Erstversorgung. Soziale Medien wurden genutzt, um Spenden zu sammeln und logistische Unterstützung zu koordinieren.
Die algerischen Behörden bestätigten, dass Feuerwehr- und Rettungskräfte weiterhin im Einsatz seien, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig wurde eine vorübergehende Schuleinrichtung eingerichtet, um betroffene Kinder nicht länger vom Unterricht auszuschließen. Die Solidarität der Bevölkerung zeigt sich besonders in den gemeinschaftlich organisierten Kochstationen und Schlafplätzen für Vertriebene.
Quellen: Africanews EN