Papua-Neuguinea: Regierung warnt öffentliche Bedienstete vor politischer Betätigung

Der Premierminister von Papua-Neuguinea, James Marape, hat auf einer Pressekonferenz eine klare Ansage an die öffentlichen Bediensteten gemacht. In einem offiziellen Statement warnte er, dass diejenigen, die sich aktiv in die Politik einmischen, ihre Positionen aufgeben sollten. Diese Warnung kommt im Vorfeld der anstehenden Wahlen und zielt darauf ab, die Neutralität der öffentlichen Verwaltung zu wahren.

Marape betonte, dass die Teilnahme an politischen Aktivitäten im Widerspruch zu den Eiden der öffentlichen Bediensteten stehe. Er rief alle betroffenen Mitarbeiter dazu auf, ihre Rolle ernst zu nehmen und sich nicht in politische Machtspiele einmischen. Die Frist für eine mögliche Rücktrittsankündigung wurde auf den 29. Oktober gesetzt, andernfalls müssten sie mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen.

Die Warnung des Premierministers könnte weitreichende Folgen für die politische Landschaft des Landes haben, insbesondere in Anbetracht der bevorstehenden Wahlen. Viele öffentliche Bedienstete könnten unter Druck geraten, sich entweder für ihre politische Karriere oder für ihre derzeitigen Positionen zu entscheiden.

Quellen: Papua New Guinea Post-Courier