Sánchez macht Russland und Israel für Falschmeldungen zu Ceuta verantwortlich

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat in einer aktuellen Erklärung Russland und Israel für die Verbreitung von Falschmeldungen verantwortlich gemacht, die zu einem massiven Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta geführt hätten. Sánchez betonte, dass es Anzeichen dafür gebe, dass Netzwerke aus beiden Ländern gezielt Desinformation streuen, um die Situation an der Grenze zu destabilisieren.

Die Situation in Ceuta, die an Marokko grenzt, ist angespannt, insbesondere nachdem zahlreiche Migranten versucht haben, in die Stadt zu gelangen. Sánchez‘ Vorwürfe haben international für Aufsehen gesorgt, da sie die bereits angespannten Beziehungen zu diesen Ländern weiter belasten könnten.

Israels Außenminister hat diese Anschuldigungen als „dreiste Lüge“ zurückgewiesen und erklärt, dass Israel keinerlei Interesse an der Destabilisierung der Situation in Ceuta oder anderswo habe. Die Spannungen zwischen den Ländern könnten die diplomatischen Beziehungen belasten und die Diskussion über Migration und Sicherheit in Europa weiter anheizen.

Quellen: Welt Online