Äthiopien plant strenge Regulierung des Staudamm-Wassers aufgrund von Regenmangel

Äthiopien bereitet sich auf mögliche Stromversorgungsengpässe vor, nachdem ein deutlicher Mangel an Regenfällen in der diesjährigen Sommersaison die Wasserstände in den wichtigsten Staudämmen beeinträchtigt hat. Die staatliche Strombehörde Ethiopian Electric Power (EEP) kündigte an, eine streng geregelte Wasserbewirtschaftung einzuführen, um die Energieproduktion zu stabilisieren.

Die integrierte Bewirtschaftung der Dämme soll sicherstellen, dass das vorhandene Wasser effizient genutzt wird, insbesondere angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch klimatische Schwankungen. Experten warnen, dass unregelmäßige Niederschläge langfristig die Zuverlässigkeit der wasserbasierten Energieerzeugung gefährden könnten, die einen Großteil der nationalen Stromversorgung ausmacht.

Das Land setzt weiterhin stark auf Wasserkraftwerke wie das Große Renaissance-Staudammprojekt (GERD), dessen volle Inbetriebnahme jedoch von stabilen Wasserständen abhängt. Die aktuelle Maßnahme unterstreicht die Notwendigkeit einer flexiblen und vorausschauenden Ressourcenplanung im Energiesektor.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia, AllAfrica – Business