Frankfurterin berichtet über Flucht aus der DDR im Historischen Museum

Die Frankfurterin Steffi Barthel hat bei der Veranstaltung „Frei sein“ im Historischen Museum Frankfurt von ihrer Flucht aus der DDR berichtet. Die Begegnung bot Einblicke in eine bewegende Exilerfahrung, die bis heute prägend für ihr Leben ist. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Tage des Exils“, die sich mit den historischen und persönlichen Dimensionen von Flucht und Vertreibung beschäftigt.

Barthel wuchs in der DDR auf und gelangte über eine riskante Flucht nach Westdeutschland. Ihre Erzählung verdeutlicht, wie sehr die politische Spaltung Deutschlands individuelle Lebenswege beeinflusst hat. Im Rahmen des Projekts werden solche Biografien dokumentiert, um das kollektive Gedächtnis der Stadt Frankfurt zu erweitern und historische Zeugnisse für zukünftige Generationen zu bewahren.

Das Historische Museum Frankfurt nutzt solche persönlichen Berichte, um die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus subjektiver Perspektive erfahrbar zu machen. Die Reihe „Tage des Exils“ wird fortgesetzt und soll weitere Zeitzeugen einbinden, die in Frankfurt eine neue Heimat fanden.

Quellen: FAZ Online