Die kenianische Regierung hat vor drohenden verheerenden Überschwemmungen gewarnt, die durch die bevorstehenden El-Niño-Regenfälle ausgelöst werden könnten. Trotz verstärkter Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge bleibt das Risiko für massive Überschwemmungen, Vertreibungen und Menschenopfer laut offiziellen Angaben hoch.
Behörden rufen die Bevölkerung in besonders gefährdeten Gebieten dazu auf, sich freiwillig in Sicherheit zu bringen. Es wird befürchtet, dass bestehende Entwässerungssysteme überlastet werden könnten, was insbesondere in städtischen Armutsgebieten zu schwerwiegenden Schäden führen könnte. In den vergangenen Jahren hatte El Niño bereits mehrfach zu extremer Wetterlage und Zerstörung in Ostafrika geführt.
Die zuständigen Notfallbehörden arbeiten derzeit an aktualisierten Evakuierungsplänen und Notunterkünften. Gleichzeitig werden Warnsysteme überprüft, um rechtzeitige Alarmmeldungen an betroffene Gemeinden sicherzustellen. Die Regierung betont, dass eine frühzeitige Reaktion entscheidend sei, um menschliche Verluste zu minimieren.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya