Norwegens neuer König Haakon VIII. hat am Dienstag einen bedeutenden Schritt in seiner Regentschaft vollzogen, indem er vor dem Parlament einen Eid auf die Verfassung von 1814 leistete. Diese Zeremonie markiert einen wichtigen Moment im Übergang des Königreichs nach dem Tod seines Vaters, König Harald V., der nach 35 Jahren auf dem Thron am Freitag verstarb.
Haakon, gekleidet in eine zeremonielle Uniform, wurde von engen Familienmitgliedern begleitet. Allerdings fehlte seine Frau, Königin Mette-Marit, die sich nach einer Lungentransplantation in der Genesung befindet und aufgrund von Komplikationen nicht an der Zeremonie teilnehmen konnte. Die Abwesenheit der Königin war ein emotionaler Moment, der die Feierlichkeiten überschattete.
Die Zeremonie fand in Oslo statt, während Trauernde die Möglichkeit hatten, den verstorbenen König Harald V. im königlichen Palast die letzte Ehre zu erweisen. Die offizielle Trauerzeit für den ehemaligen Monarchen wurde ebenfalls bekannt gegeben und wird bis zur Beerdigung am 9. September andauern.
Haakon VIII. versprach, die Verfassung zu wahren und das Wohlergehen des Volkes zu fördern, während er die Herausforderungen und Chancen seiner neuen Rolle als König annimmt.
Quellen: The Local Norway, BBC News