Ein schwerer Waldbrand im Aberdare-Wald in der kenianischen Region Nyandarua County wütet unvermindert weiter. Bereits am vierten Tag des Brandes haben die Flammen mehr als 200 Hektar wertvolles Waldland zerstört, darunter wichtige Lebensräume für bedrohte Tierarten und Quellzonen für Wasserläufe.
Trotz massiver Anstrengungen von Feuerwehrkräften, Forstbeamten und Freiwilligen konnte das Feuer bisher nicht unter Kontrolle gebracht werden. Die schwierige Geländebeschaffenheit sowie trockene Witterungsbedingungen erschweren die Bekämpfung erheblich. Einsatzteams nutzen nun auch Drohnen, um die Ausbreitung der Flammen zu überwachen und strategisch gezielte Löschaktionen durchzuführen.
Der Aberdare-Wald ist Teil eines wichtigen ökologischen Korridors und liefert Wasser für zahlreiche Flüsse, die Millionen von Menschen versorgen. Umweltexperten warnen vor langfristigen Folgen wie Bodenerosion, Wasserknappheit und Verlust der Biodiversität. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt, Ermittlungen laufen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya