Frankreich hat angekündigt, eine neue Gebühr auf Produkte von Ultra-Fast-Fashion-Anbietern einzuführen. Diese Gebühr könnte bis zum Jahr 2030 bis zu 20 Euro pro Kleidungsstück betragen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen der schnell produzierten Mode zu verringern und die Verbraucher zu sensibilisieren.
Bereits seit der Einführung einer separaten EU-Gebühr von 3 Euro im Juli 2026 sind die Importe kleiner Pakete aus China um bis zu 40 Prozent gesunken. Die französische Regierung verfolgt mit dieser neuen Initiative das Ziel, die Nachfrage nach umweltfreundlicherer Mode zu fördern und den Markt für nachhaltige Alternativen zu stärken.
Die Gesetzgebung wird im Rahmen eines umfassenderen Plans zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung und zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Modeindustrie umgesetzt. Experten warnen jedoch, dass solche Gebühren auch die Preise für Verbraucher erhöhen könnten, was zu einer weiteren Belastung der Haushaltsbudgets führen würde.
Quellen: BBC News, Euronews