Der internationale Fahrdienstvermittler Uber hat seine Geschäftstätigkeit in Uganda eingestellt. Wie der französische Sender France 24 berichtet, gehört Uganda neben Nigeria zu den afrikanischen Ländern, aus denen das Unternehmen abzieht. Die Entscheidung wirft tausende Fahrer in Uganda in Unsicherheit, da viele von ihnen vollständig auf die Plattform als Einkommensquelle angewiesen waren.
Uber gab bisher keine detaillierte Stellungnahme zum Rückzug aus Uganda ab. Analysten vermuten, dass wirtschaftliche Herausforderungen, regulatorische Hürden und Konkurrenz durch lokale Anbieter wie Bolt oder SafeBoda zu der Entscheidung beigetragen haben. In den letzten Jahren hatte das Unternehmen bereits mehrfach versucht, mit Anpassungen der Preise und Provisionen die Rentabilität zu sichern, doch ohne nachhaltigen Erfolg.
Die Schließung trifft besonders Selbstständige, die sich auf die App verlassen haben, um täglich Einkünfte zu erzielen. Viele Fahrer äußerten Frustration über den plötzlichen Rückzug, der ohne vorherige Ankündigung erfolgte. Die ugandische Regierung hat bislang nicht öffentlich auf die Entwicklung reagiert. Es bleibt unklar, ob lokale Plattformen in der Lage sein werden, die entstandene Lücke zu füllen.
Quellen: France 24 – Africa