Der Leichnam von König Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV, dem traditionellen Oberhaupt des westafrikanischen Königreichs Tooro, ist am Freitag nach Uganda zurückgekehrt. Der 34-jährige Monarch war in den Vereinigten Staaten gestorben, wo er sich zu einem unbestätigten Zeitpunkt medizinisch behandeln ließ. Sein Tod löste in Uganda nationale Trauer aus, da er nicht nur als symbolische Figur des Königreichs Tooro, sondern auch als kulturelle Ikone des Landes galt.
König Oyo war im Alter von nur drei Jahren nach dem Tod seines Vaters zum Monarchen ernannt worden und galt damit als der jüngste regierende König der Welt. Während seiner Regentschaft blieb er eine zentrale Identifikationsfigur für das Tooro-Volk im Westen Ugandas. Sein Amt war zwar überwiegend zeremoniell, doch übte er Einfluss auf kulturelle und soziale Belange aus, insbesondere bei Jugendlichen und in der Förderung lokaler Traditionen.
Der Leichnam wurde unter staatlichem Geleitschutz am internationalen Flughafen Entebbe empfangen. In den kommenden Tagen werden traditionelle Trauerzeremonien stattfinden, bevor die offizielle Beisetzung erfolgt. Die Regierung Ugandas hat eine offizielle Trauerperiode ausgerufen, und zahlreiche Würdenträger aus dem In- und Ausland haben dem Königshaus ihr Beileid ausgesprochen.
Quellen: Africanews EN