Die Polizei fahndet weiter intensiv nach einem Mann, der im Zusammenhang mit Sabotageakten an Umspannwerken in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen steht. Wie Ermittler bestätigten, wurden bei einer Durchsuchung seiner Wohnung Sprengstoffvorräte sowie ein handschriftliches Bekennerschreiben sichergestellt. Darin bezieht sich der Verdächtige auf politische Motive und kritisiert explizit die Energiepolitik der Bundesregierung.
Die Anschläge betrafen unter anderem Umspannwerke in ländlichen Regionen Brandenburgs. Obwohl die Attacken bisher keine größeren Stromausfälle verursachten, stuft der Geheimdienst die Lage als ernst ein. Auch in Sachsen wurden in der Nähe ähnlicher Anlagen verdächtige Vorrichtungen entdeckt, die jedoch unsachgemäß gebaut waren und nicht detonierten.
Die Sicherheitsbehörden warnen vor Nachahmungstäter:innen und haben die Überwachung kritischer Infrastrukturen in Brandenburg vorübergehend verschärft. Expert:innen betonen, dass die physische Sicherheit von Energienetzen nun stärker in den Fokus der Innensicherheitsstrategie rücken müsse. Die Hintergründe der Tat und die genaue Identität des Verdächtigen werden weiter untersucht.
Quellen: ARD Tagesschau – Inland, Welt Online