US-Botschafter Huckabee fordert Maßnahmen gegen Siedlergewalt in der Westbank

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, besuchte am Samstag die palästinensische Stadt Turmus Ayya im besetzten Westjordanland. Diese Stadt war in den letzten Wochen mehrfach Ziel von Übergriffen durch israelische Siedler, die dort Felder in Brand setzten und Gewalt gegen die lokale Bevölkerung ausübten.

Während seines Besuchs sprach Huckabee offen über die Notwendigkeit, die Sicherheit der Palästinenser zu gewährleisten. Er warnte, dass die anhaltende Gewalt durch eine kleine Gruppe von Siedlern, die als ‚Terroristen‘ bezeichnet wurden, negative Auswirkungen auf die israelische Gesellschaft insgesamt haben könnte. ‚Ein paar hundert gewalttätige Siedler sind zu viel‘, sagte Huckabee und betonte, dass es im Interesse der israelischen Regierung liege, gegen diese Gewalt vorzugehen.

Sein Besuch und die getätigten Aussagen wurden von Analytikern als symbolisch angesehen, da Huckabee ein bekannter Unterstützer der israelischen Siedlungspolitik ist. Dennoch könnte sein Aufruf zu Maßnahmen gegen die Siedlergewalt als ein Schritt in die richtige Richtung gedeutet werden, um die Sicherheit der Palästinenser zu gewährleisten und die Spannungen in der Region zu reduzieren.

Quellen: France 24, Times of Israel