In einer tragischen Eskalation des Konflikts im Jemen wurden mindestens vier Zivilisten bei einem Raketenangriff der Houthi-Rebellen in der Nähe von Taiz getötet. Der Angriff traf eine belebte Straße und ereignete sich inmitten heftiger Kämpfe zwischen den Houthi-Truppen und den jemenitischen Regierungskräften.
Die jüngsten Angriffe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Kämpfe im Westen des Landes, insbesondere in Taiz und Al-Hudaydah, zunehmen. Die jemenitische Regierung hat als Reaktion auf die houthiischen Offensiven eigene Luftangriffe gestartet, was zu den schlimmsten Kämpfen seit Jahren geführt hat.
Die humanitäre Lage verschärft sich weiter, da viele Zivilisten aus den Konfliktgebieten fliehen. Berichten zufolge haben die Kämpfe in Taiz zu einer rapiden Zunahme der internen Vertreibungen geführt. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, der wachsenden humanitären Krise im Jemen zu begegnen.
Quellen: Al Jazeera English, Middle East Monitor