Zahl der Toten nach Sturzflut in Nepal steigt weiter

In Nepal haben die verheerenden Sturzfluten, die vor elf Tagen das Land erfassten, eine alarmierende Bilanz gefordert. Laut aktuellen Berichten sind mittlerweile fast 1400 Menschen ums Leben gekommen. Die Situation bleibt angespannt, da mehr als 5000 Personen als vermisst gelten.

Die Rettungsarbeiten konzentrieren sich vor allem auf die Gebiete rund um die Chilime-Talsperre, wo Rettungsteams fieberhaft nach Überlebenden suchen. Diese Talsperre ist besonders betroffen, da viele Arbeiter in den Tunnelanlagen vermisst werden. Die enormen Wassermengen, die durch die Fluten freigesetzt wurden, haben die Infrastruktur stark beschädigt und erschweren die Rettungsaktion erheblich.

Die Regierung hat internationale Hilfe angefordert, um die Such- und Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Experten warnen, dass die Chancen, noch Überlebende zu finden, mit jedem Tag sinken. Ein Sprecher der Rettungsdienste erklärte, dass die Bedingungen in den betroffenen Gebieten extrem herausfordernd sind, was die Bemühungen zur Aufklärung der Schicksale der Vermissten weiter behindert.

Quellen: FAZ Online, Al Jazeera English