Die US-Regierung hat am Samstag Vorwürfe des malaysischen Politikers Abdul Hadi Awang, des Vorsitzenden der islamistischen Partei PAS, entschieden zurückgewiesen. Awang hatte behauptet, die USA hätten im Jahr 2014 versucht, die malaysische Regierung zu stürzen, indem sie seiner Partei Unterstützung anboten. Die US-Botschaft in Kuala Lumpur erklärte, dass es sich bei diesen Behauptungen um unbegründete Spekulationen handele.
Die Vorwürfe wurden im Kontext der politischen Spannungen in Malaysia laut, wo die PAS eine bedeutende Rolle spielt. Awang, der in der Vergangenheit eine enge Beziehung zu den USA pflegte, wirft nun den amerikanischen Behörden vor, sich in die inneren Angelegenheiten Malaysias einzumischen. Die US-Botschaft unterstrich, dass sie keine politischen Parteien unterstützt oder sich in die Politik eines anderen Landes einmischt.
Diese Kontroversen könnten die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Malaysia und den USA weiter belasten. Experten sehen die Vorwürfe als Teil eines größeren politischen Spiels, bei dem lokale Akteure versuchen, internationale Unterstützung zu gewinnen oder zu delegitimieren. In Anbetracht der bevorstehenden Wahlen in Malaysia könnte diese Debatte auch die Wählerstimmung beeinflussen.
Quellen: Channel News Asia