Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat eine umstrittene Energiepolitik angekündigt, um die Abhängigkeit des Landes von US-Gaslieferungen zu reduzieren. Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges und globaler Energiekrisen setzt die Regierung auf neue Fracking-Technologien zur Erdgasgewinnung im Inland.
Nachhaltigkeitsversprechen vs. lokaler Widerstand
Sheinbaum bezeichnete den Ansatz als Form der ’nachhaltigen Ressourcengewinnung‘ und betonte die Notwendigkeit energiepolitischer Souveränität. Allerdings formiert sich bereits Widerstand: Betroffene Gemeinden, die bereits negative Auswirkungen von Fracking erfahren haben, lehnen die Pläne entschieden ab.
Die Debatte spaltet das Land, während die Regierung gleichzeitig versucht, die Energieversorgung angesichts globaler Spannungen zu sichern. Experten warnen vor Umweltrisiken, während Wirtschaftsvertreter die Maßnahme als notwendigen Schritt zur Unabhängigkeit befürworten.
Quellen: France 24 – World, France 24 – Americas