Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad haben begonnen, doch die Fronten scheinen verhärtet. Iranische Medien berichten von „inakzeptablen Forderungen“ der amerikanischen Seite, die zu erheblichen Differenzen führen. Details zu den strittigen Punkten wurden nicht genannt.
Parallel dazu gab das US-Militär bekannt, dass zwei seiner Kriegsschiffe erstmals seit Ausbruch des Konflikts die strategisch wichtige Straße von Hormus durchfahren haben. Die Passage gilt als Signal der Entschlossenheit Washingtons, die freie Schifffahrt in der Region zu gewährleisten.
Weitere Gespräche sind für Samstagabend geplant. Der Iran hatte zuvor mit Angriffen auf US-Kriegsschiffe gedroht, falls die Verhandlungen scheitern sollten. Beobachter werten die gleichzeitige militärische Präsenz und diplomatischen Bemühungen als typische Doppelstrategie der USA.
Quellen: Welt Online, FAZ Online, The Guardian