Prozess gegen mutmaßliche Mörder von Surfern in Mexiko beginnt

In Mexiko hat am Montag der Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, im April 2024 in Baja California zwei australische Surfer und einen amerikanischen Freund ermordet zu haben. Die Brüder Jake und Callum Robinson sowie Jack Rhoad waren während ihres Surftrips an der Pazifikküste Opfer eines Übergriffs geworden, der zunächst als Raubüberfall vermutet wurde.

Die Mutter eines der Opfer, Debra Robinson, war im Gerichtssaal anwesend und blickte den Angeklagten entgegen. Der Fall hat in Australien und den USA für Aufsehen gesorgt, da er die Gefahren des Reisens in bestimmte Regionen Mexikos unterstreicht. Die Anklage wirft den Beschuldigten vor, in einem Moment der Gewalt aus Gier gehandelt zu haben, was den Tod der Surfer zur Folge hatte.

Die Verhandlung darüber, ob die Angeklagten für die Taten verantwortlich sind, wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Die Ermittlungen hatten bereits einige Zeit in Anspruch genommen, da die Umstände des Verbrechens und die Beteiligten zunächst unklar waren. Insbesondere die Sicherheitslage in Mexiko und die wiederholten Vorfälle von Gewalt gegen Touristen werfen Fragen auf, wie sicher das Land für Reisende ist.

Quellen: CBS News, The Guardian