Ruanda: Unterernährung sinkt auf 29,9 Prozent – Fortschritte bei Ernährungssicherheit

Ruanda hat bei der Verbesserung der Ernährungssicherheit erneut Fortschritte erzielt. Wie aus jüngsten Daten des National Institute of Statistics of Rwanda (NISR) hervorgeht, sank der Anteil der unterernährten Bevölkerung im Jahr 2025 auf 29,9 Prozent. Dies ist ein weiterer Schritt nach unten in der langfristigen Entwicklung, die von der Regierung als Erfolg ihrer nachhaltigen Agrar- und Ernährungspolitik gewertet wird.

Die Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung wird unter anderem auf Investitionen in die landwirtschaftliche Produktivität, bessere Verteilungsstrukturen und gezielte soziale Programme zurückgeführt. Besonders in ländlichen Regionen haben staatliche Initiativen zur Steigerung der Erträge und zur Diversifizierung der Anbaukulturen Wirkung gezeigt. Zudem trägt die Einführung moderner Bewässerungssysteme und resistenter Pflanzensorten zur Stabilität der Ernten bei.

Experten betonen, dass der Rückgang der Unterernährung nicht nur ein gesundheitlicher, sondern auch ein wirtschaftlicher Erfolg sei. Eine ernährungssichere Bevölkerung steigere die Produktivität und verringere gesundheitliche Belastungen. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, die verbleibenden 29,9 Prozent weiter zu senken, insbesondere in benachteiligten und klimaanfälligen Gebieten des Landes.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa