Unfall in Berlin-Mitte: Fahrdienstwagen kracht in Fassade des Deutschen Historischen Museums

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend in Berlin-Mitte ereignet, als ein Fahrdienstwagen in die Fassade des Deutschen Historischen Museums fuhr. Gegen 20:30 Uhr verlor ein 61-jähriger Fahrer auf der Unter den Linden die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit hoher Geschwindigkeit in den Eingangsbereich des Museumsgebäudes.

Der Aufprall beschädigte die gläserne Fassade erheblich. Teile der Konstruktion stürzten teilweise ein. Der Fahrer sowie sein 58-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt und durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zeugen berichteten von plötzlichem Gasgeben und einer unkontrollierten Fahrt des Wagens.

Der Vorfall führte zu einer zeitweiligen Sperrung der Unter den Linden im Bereich des Museums. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um die beschädigte Fassade zu sichern. Das Deutsche Historische Museum teilte mit, dass der reguläre Betrieb am Folgetag nach Prüfung der Bausubstanz wieder aufgenommen werden könne. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Quellen: Der Tagesspiegel