Ein Zwischenfall am Stuttgarter Flughafen hat am Mittwochabend für Aufregung gesorgt: Ein 20 Jahre alter Fluggast verhielt sich während des Fluges von Sofia nach Paris zunehmend aggressiv und alkoholisiert. Die Crew sah sich gezwungen, eine außerplanmäßige Landung in Stuttgart durchzuführen, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
Beim Landeanflug eskalierte die Situation weiter. Der junge Mann weigerte sich, Anweisungen der Crew zu befolgen, und bedrohte mehrere Passagiere verbal. Nach der Landung um kurz nach 21 Uhr stiegen vier Polizeibeamte an Bord und brachten den Mann unter Protest und körperlichem Widerstand aus der Maschine. Zwei Begleiter des 20-Jährigen wurden ebenfalls aus dem Flugverkehr ausgeschlossen und durften die Reise nicht fortsetzen.
Die anderen Fluggäste reagierten erleichtert und applaudierten den Polizisten, als diese den aggressiven Passagier abführten. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Drohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Der Flug konnte nach rund einer Stunde Verspätung weitergehen.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Luftverkehr auf, insbesondere im Umgang mit alkoholisierten und aggressiven Passagieren. Der Stuttgarter Flughafen bestätigte, dass solche Vorfälle selten, aber nicht ausgeschlossen seien, und lobte das entschlossene Vorgehen von Crew und Polizei.
Quellen: Welt Online, FAZ Online