Beim aktuellen BRICS-Gipfel in Neu-Delhi haben die führenden Politiker der Mitgliedsstaaten, darunter Indiens Premierminister Narendra Modi, über die Herausforderungen der globalen Governance gesprochen. Modi betonte die Notwendigkeit, die Stimme des Globalen Südens zu stärken und eine Umgestaltung internationaler Institutionen zu fordern, um den Bedürfnissen der Entwicklungsländer besser gerecht zu werden.
In einer Zeit, in der geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und in der Ukraine, zunehmen, rief Modi zu einer engeren Zusammenarbeit unter den BRICS-Staaten auf. Er wies darauf hin, dass diese Länder gemeinsam an einem Strang ziehen müssen, um ihre Interessen auf der globalen Bühne zu vertreten.
Chinas Präsident Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin waren ebenfalls anwesend und unterstützten Modis Aufruf zur Einheit und Zusammenarbeit. Xi forderte mehr Engagement der Schwellenländer für den Frieden im Nahen Osten und betonte die Wichtigkeit, „auf der richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen.
Der Gipfel, der in einem Klima der Entspannung zwischen Indien und China stattfindet, ist ein bedeutender Schritt für die BRICS-Staaten, ihren Einfluss in der internationalen Politik zu erweitern und die Herausforderungen einer sich verändernden Weltordnung anzugehen.
Quellen: ZEIT Online, ARD Tagesschau, Welt Online, Al Jazeera