Während des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi haben die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, darunter auch Indiens Premierminister Narendra Modi, ihre Besorgnis über die aktuelle Eskalation der Gewalt im Nahen Osten geäußert. Die BRICS-Staaten rufen zu einer Politik der Zurückhaltung auf und betonen die Notwendigkeit, friedliche Lösungen für die Konflikte in der Region zu finden.
Chinas Präsident Xi Jinping machte deutlich, dass die Schwellenländer eine größere Verantwortung für den Frieden in der Welt übernehmen müssen. Er appellierte an die BRICS-Staaten, sich gemeinsam für Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten einzusetzen. Dies gilt als Teil eines breiteren Plans, die Rolle der BRICS in internationalen Fragen zu stärken.
Wladimir Putin, der ebenfalls am Gipfel teilnahm, unterstützte die Forderungen nach einem Dialog und einer Deeskalation der Konflikte, um die humanitären Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung zu minimieren. Die BRICS-Staaten sehen sich als Gegengewicht zu den USA und versuchen, eine gemeinsame Stimme in globalen Angelegenheiten zu finden.
Die Diskussionen während des Gipfels zeigen den Willen der BRICS-Staaten, sich aktiv in die Lösung internationaler Konflikte einzubringen und eine alternative Perspektive in der geopolitischen Landschaft zu bieten, die oft von westlichen Nationen dominiert wird.
Quellen: ZEIT Online, ARD Tagesschau, Welt Online, France 24