Regenbogenbank im Tiergarten nach Vandalismus wieder aufgestellt

Die Regenbogenbank im Berliner Tiergarten, die Anfang September von Unbekannten zerstört wurde, ist wieder aufgestellt. Die Sitzbank, die an den islamistischen Anschlag auf den CSD-Umzug im Jahr 2017 erinnert, wurde symbolisch erneuert – ebenso wie ein danebenstehender Baum, der ebenfalls ausgerissen worden war. Die Wiederherstellung erfolgte durch die Bezirksverwaltung Mitte in enger Abstimmung mit LGBTQ+-Initiativen.

Die ursprüngliche Bank war als Zeichen der Trauer, Erinnerung und Solidarität installiert worden, nachdem ein Attentäter mit einem Fahrzeug in die CSD-Parade gefahren war. Seitdem entwickelte sich der Ort zu einem stillen Gedenkplatz. Die Zerstörung Anfang September löste bundesweite Empörung aus und wurde als gezielter Angriff auf die queere Gemeinschaft gewertet.

Die Wiedererrichtung der Bank unterstreicht Berlins Bekenntnis zu Vielfalt und Toleranz. „Dieser Ort bleibt ein Mahnmal gegen Hass und Gewalt“, betonte Bezirksbürgermeisterin Yasmine Brandt. Zahlreiche Besucher haben bereits Blumen und Kerzen am neuen Gedenkort niedergelegt. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen Sachbeschädigung in besonders schwerem Fall.

Quellen: Der Tagesspiegel