Evakuierung in Dresden: Über 100 Schülerinnen und Schüler mit Atemwegsreizungen

Die 128. Oberschule in Dresden-Strehlen ist am Mittwochvormittag vorsorglich evakuiert worden, nachdem mehr als 100 Personen plötzlich Atemwegsreizungen meldeten. Unter den Betroffenen befinden sich neben Schülern auch Lehrkräfte und Mitarbeiter. Rettungskräfte versorgten die Patienten vor Ort, einige wurden zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die genaue Ursache der Reizungen bleibt vorerst ungeklärt. Weder die Feuerwehr noch das Ordnungsamt bestätigten den Einsatz von Reizgas. Dennoch prüfen Spezialkräfte mögliche chemische oder technische Quellen – etwa eine Fehlfunktion der Lüftungsanlage oder eine kontaminierte Substanz, die versehentlich in ein Klassenzimmer gelangte. Die Schule blieb für den Rest des Tages geschlossen, um Untersuchungen durchzuführen.

Eltern wurden über die offiziellen Kommunikationskanäle informiert und gebeten, ihre Kinder vorerst zu Hause zu lassen. Die Stadt Dresden kündigte an, die Ergebnisse der Untersuchungen umgehend zu veröffentlichen. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit in Schulgebäuden auf, besonders in älteren Bauten wie dem in Strehlen. Der Schulleiter zeigte sich erschüttert: „Unsere Priorität ist das Wohl der Schüler. Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um die Ursache schnell zu finden.“

Quellen: MDR – Nachrichten