Schwere Regenfälle zwingen 152 Familien in São Paulo zur Flucht

Die Region Vale do Ribeira im Süden des brasilianischen Bundesstaates São Paulo wurde zwischen dem 11. und 13. September von heftigen Regenfällen heimgesucht, die zu erheblichen Überschwemmungen führten. Mindestens 152 Familien mussten in provisorischen Unterkünften untergebracht werden, nachdem Flüsse über die Ufer getreten waren und weite Teile der Region unter Wasser setzten.

Besonders betroffen sind drei Stadtteile von Barra do Turvo, die aufgrund der Wassermassen isoliert sind. Die lokalen Behörden berichten, dass rund 450 Personen in diesen isolierten Gebieten auf Unterstützung warten. In der gesamten Region Vale do Ribeira und Itapeva sind die Rettungskräfte im Einsatz, um die Versorgung der betroffenen Personen sicherzustellen und die Schäden zu beheben.

Das staatliche Notfallmanagement hat Maßnahmen eingeleitet, um den Zugang zu den abgeschnittenen Gebieten wiederherzustellen und die betroffenen Familien mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe zu versorgen. Die Wetterdienste warnen vor weiteren Regenfällen in den kommenden Tagen, was die Situation weiter verschärfen könnte.

Die brasilianische Regierung hat Unterstützung zugesagt und arbeitet eng mit den lokalen Behörden zusammen, um eine schnelle Reaktion auf die Naturkatastrophe zu gewährleisten. Betroffene Bürger werden aufgefordert, sich an die lokalen Notdienste zu wenden, um Hilfe zu erhalten.

Quellen: Agência Brasil