Am Dienstag, den 15. September 2026, kam es in Bukarest zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Schafbauern und der Polizei. Die Landwirte hatten sich versammelt, um gegen ein EU-weites Verbot des Lebendexportes von Schafen und Ziegen zu protestieren. Die Situation eskalierte, als die Demonstranten versuchten, das Regierungsgebäude zu erreichen, was zu einem massiven Polizeieinsatz führte.
Präsident Nicusor Dan verurteilte die Gewalt als ‚unacceptable‘ und betonte die Notwendigkeit, die Anliegen der Bauern ernst zu nehmen. Trotz der angespannten Lage bekräftigten die Landwirte, dass sie für ihre Rechte und für die Zukunft der rumänischen Landwirtschaft kämpfen werden.
Die Proteste sind Teil einer größeren Debatte über die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Union und die Auswirkungen auf lokale Produzenten. Die Schafbauern fordern nicht nur eine Aufhebung des Exportverbots, sondern auch Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.
Quellen: Balkan Insight, Euronews