Angolas Bildungsministerin Érika Aires hat am Montag Lehrkräfte in der Stadt Ndalatando im Kwanza-Nord-Bezirk zur Mäßigung aufgerufen und sie ermutigt, Konflikte im Bildungswesen durch Dialog zu lösen. Hintergrund sind mögliche Arbeitsniederlegungen oder Protestaktionen, die den Schulunterricht beeinträchtigen könnten. Aires betonte, dass erhebliche Fortschritte im Bildungssystem erzielt worden seien und es nun darauf ankomme, diese nicht zu gefährden.
Während ihres Besuchs in Ndalatando rief die Ministerin alle Beteiligten dazu auf, die Belange der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen. „Kein Kind darf seiner Bildung beraubt werden“, so Aires. Sie appellierte an die Verantwortung der Pädagogen, konstruktive Wege zu wählen, um verbleibende Herausforderungen anzugehen. Der offene Dialog mit der Regierung bleibe dabei eine zentrale Säule der Bildungspolitik.
Die Regierung hat in den vergangenen Jahren verstärkt in die Verbesserung der Schulinfrastruktur, Lehrerfortbildung und Lehrplanreformen investiert. Dennoch bestehen in einigen Regionen weiterhin Herausforderungen wie Unterrichtsausfall, unzureichende Ausstattung und unregelmäßige Lohnzahlungen. Mit ihrer aktuellen Initiative will das Ministerium das Vertrauen zwischen Lehrenden und Behörden stärken und langfristige Lösungen fördern.
Quellen: ANGOP, AllAfrica – Southern Africa