Werder Bremens Stürmer Eren Dinkci durchlebt neben dem sportlichen Alltag eine private Zerreißprobe: Seine Partnerin kämpft gegen Leukämie. In mehreren Medien äußert sich der 27-Jährige nun emotional über die gemeinsame Situation und betont dabei die besondere Bedeutung Bremens für ihre emotionale Stabilität.
Der Wechsel von Dinkci vom Bundesligakonkurrenten nach Bremen sei nicht nur sportlich, sondern auch menschlich die richtige Entscheidung gewesen, so der Angreifer. „Bremen war nicht nur mein Wunsch, sondern auch ihrer“, verrät Dinkci in einem Interview. Die vertraute Umgebung, das familiäre Umfeld und die Unterstützung durch Freunde und Verein hätten ihnen in der schwierigen Phase Halt gegeben.
Dennoch sei der Alltag geprägt von Herausforderungen. „Klar ist der Fokus ab und zu weg“, gesteht Dinkci gegenüber dem Tagesspiegel. Doch gerade die Struktur durch das Training und die Verbundenheit zum Team ermöglichten ihm, zwischen Verantwortung auf dem Platz und Sorge um seine Partnerin zu balancieren. Werder Bremen habe ihm und seiner Familie von Anfang an Rückhalt geboten.
Die öffentliche Offenheit des Profis über die Krankheit wird als Zeichen der Stärke gewertet. Gleichzeitig lenkt sie den Blick auf die menschlichen Seiten des Profisports – und auf Bremen als Ort, der in persönlichen Krisen Halt bieten kann.
Quellen: ntv – Nachrichten, Der Tagesspiegel