Die politische Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern steht vor einer möglichen Zäsur: Laut einer aktuellen Umfrage im Vorfeld der Landtagswahl nähert sich die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der AfD erheblich an. Obwohl die AfD weiterhin als stärkste Kraft geführt wird, schrumpft der Vorsprung auf ein knappes Ergebnis, das für Unruhe im gesamten Bundeswahlkampf sorgt.
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Die Zahlen zeigen, dass die AfD zwar weiter um die 30 Prozent erreicht, doch die SPD legt stark zu und liegt mittlerweile nur noch wenige Prozentpunkte dahinter. Diese Entwicklung könnte nicht nur über die künftige Regierungsbildung im Nordosten entscheiden, sondern auch Signalwirkung für andere ostdeutsche Bundesländer haben. Beobachter sprechen von einer „Wahlsensation“, sollte die SPD tatsächlich noch vorziehen oder gar eine Koalitionsbildung ohne Beteiligung der AfD ermöglichen.
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Der Wahlkampf intensiviert sich damit in den letzten Tagen vor der Abstimmung. Am Mittwoch treffen Schwesig und AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm im NDR-Fernsehen aufeinander – ein Duell, das nun unter besonderer Spannung steht. Gleichzeitig bereitet sich die CDU auf eine mögliche Rolle als Juniorpartner in einer Ampel- oder Jamaica-Koalition vor, nachdem ihre Chancen in anderen Ländern zuletzt gesunken sind.
Quellen: Welt Online (DE), T-Online Nachrichten (DE)