Die Alte Oper Frankfurt hat am Sonntag, 16. September 2026, ihre neue Spielzeit mit einem außergewöhnlichen musikalischen Format eröffnet: dem „Fratopia“-Festival. Bis Ende der Woche finden insgesamt 250 Kurzkonzerte statt, die unterschiedlichste Genres – von klassischer Musik über Jazz bis hin zu experimentellen Klangformen – an ungewöhnlichen Orten innerhalb des Gebäudes präsentieren. Ziel sei es, Barrieren abzubauen und neue Besuchergruppen anzusprechen, erklärte Intendant Markus Fein.
Fein stellte zudem seinen strategischen Fünf-Jahres-Plan „Zukunftshaus Alte Oper“ vor, der kulturelle Vielfalt, digitale Erweiterung und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt. Geplant sind verstärkte Kooperationen mit lokalen Schulen, digital gestützte Vermittlungsformate sowie eine umfassende energetische Sanierung des historischen Gebäudes. „Je schneller unser Leben wird, desto bedeutsamer wird die Tradition“, betonte Fein. Die Alte Oper solle nicht nur Konzerthaus, sondern auch Raum für gesellschaftlichen Dialog werden.
Das „Fratopia“-Festival, benannt nach dem englischen Begriff für Brüderlichkeit („fraternity“), steht in diesem Jahr unter dem Motto „Verbinden durch Klang“. Es zieht Musiker aus ganz Europa an und setzt auf kurze, zugängliche Formate, um auch spontane Besucher anzulocken. Die Resonanz in den ersten Stunden war laut Veranstaltern überwältigend.
Quellen: FAZ Online