Am Mittwochnachmittag ist ein BVG-Linienbus auf der Bernauer Straße in Berlin in Brand geraten. Der Fahrer bemerkte Rauchentwicklung am Heck seines Fahrzeugs, während er die Strecke zwischen Reinickendorf und Spandau befahren wollte. Sofort leitete er eine Notbremsung ein und evakuierte die Fahrgäste.
Bevor die Feuerwehr eintraf, löste die automatische Löschanlage im Motorraum des Busses aus – ein System, das speziell bei Fahrzeugbränden zum Einsatz kommt, um Brände frühzeitig einzudämmen. Die Feuerwehr bestätigte, dass der Brand schnell unter Kontrolle war und keine Personen verletzt wurden.
Der Vorfall führte jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der stark befahrenen Bernauer Straße. Die BVG entsandte Ersatzfahrzeuge, um den Betrieb auf der betroffenen Linie aufrechtzuerhalten. Die Ursache des Motorenbrands wird derzeit von Technikern untersucht. Nach ersten Schätzungen könnte ein technischer Defekt vorliegen.
Die BVG betonte, dass Sicherheitsvorkehrungen wie automatische Löschanlagen inzwischen in vielen Bussen installiert seien und sich in solchen Fällen bewährt hätten. Der betroffene Bus wurde abgeschleppt und wird nun einer gründlichen Überprüfung unterzogen. Fahrgäste wurden gebeten, auf aktuelle Linieninformationen über die BVG-App zu achten.
Quellen: Der Tagesspiegel