Der mosambikanische Präsident Daniel Chapo hat am Dienstag in Maputo mit Luke Bailes, Vorsitzender der internationalen Singita Group, über den Fortschritt von Tourismusinvestitionen im Bazaruto-Archipel beraten. Das Treffen galt der Bewertung laufender Projekte sowie der Diskussion über zukünftige Entwicklungen im Bereich des ökologisch verträglichen Luxustourismus in der Provinz Inhambane.
Der Bazaruto-Archipel, eine Gruppe von Inseln vor der Küste Süd-Mosambiks, gilt als eines der attraktivsten Reiseziele Ostafrikas – bekannt für seine Korallenriffe, weißen Sandstrände und seltene Tierarten. Die Singita Group, ein weltweit anerkannter Anbieter von hochwertigen Safarilodges, entwickelt dort seit mehreren Jahren nachhaltige Tourismusinfrastrukturen, die ökologische Schutzmaßnahmen mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.
Präsident Chapo betonte die Bedeutung solcher Investitionen für die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung lokaler Gemeinden und die Stärkung des nationalen Tourismusangebots. Gleichzeitig appellierte er an internationale Partner, sich an den Grundsätzen der Umweltverträglichkeit und sozialen Verantwortung zu orientieren. Bailes bestätigte, dass die Singita Group ihre Bemühungen fortsetzen werde, um ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und wirtschaftlichem Nutzen zu erreichen.
Die Gespräche fügen sich in eine breitere Strategie der mosambikanischen Regierung ein, den Tourismussektor als Wachstumsmotor auszubauen – insbesondere nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Internationale Investitionen wie die von Singita gelten dabei als Schlüssel für die Diversifizierung der Wirtschaft und die Reduzierung der Abhängigkeit von Rohstoffexporten.
Quellen: AllAfrica – Business